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Sonntag, 26. August 2012

Tracy Chapman: "Change" (2005)

Das Lied begegnete mir erst im Zusammenhang mit der Recherche zu ihren früheren Liedern, zu denen ich hier etwas schreiben wollte. Ich finde es so schön, dass ich es hervorheben möchte.

An Tracy Chapman hat mir stets gefallen, dass sie nicht knallhoch singt. Sie belegt stimmlich den Bereich, der zwischen männlichen Bässen und weiblichen Höhen liegt und ansonsten kaum musikalisch ausgefüllt wird. Ohne Tracy würde ich mich wohl immer noch fragen, ob Musik gar nicht möglich ist in einer tiefen weiblichen Stimmlage. Das hat mich beim Mitsingen von Liedern oft gestört. Denn bei tiefem Männergesang komme ich nicht so weit runter, weshalb ich gleich alles anheben muss und dann komme ich, genau wie auch sonst bei hohem Frauengesang auch in den Höhen schnell an meine Grenzen. Tracy zeigt aber, dass es möglich ist. Man kann Lieder so komponieren, dass auch Frauen so singen können, wie ihnen die Stimme gewachsen ist. Ihre Lieder sind ein Beleg für die Musikalität und den speziellen Charme weiblich tiefer Töne.

"Change" singe ich besonders gern mit. Textlich schreckt mich das Wort "God" ein wenig, aber wie soll man es sonst ausdrücken. Ich verstehe darunter jedenfalls kein Wesen.

Ute Ziemes, privat.utez.de,

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