Montag, 21. Dezember 2015

31.10. Halloween

Das Wort Halloween kommt von "All Hallows Eve" und meint den Abend vor Allerheiligen.

Die mit dem Abend verbundenen Volksbräuche haben aber keinen Bezug zu Heiligen, sondern zu bösen Geistern. Ursprüngich stammen sie vorwiegend aus Irland, wurden von dort in die USA gebracht und dort weiterentwickelt. Von dort aus wurden sie mittlerweile vielen Teilen der Welt bekannt.

Beim Gruselaspekt des Halloween geht es um die Vorstellung, dass die Geister von unerlösten Toten umherirren.

Der geschnitzte, beleuchtete Kürbis war ursprünglich eine von glühender Kohle beleuchtete Rübe, die der Geist des toten Bösewichts Jack O'Lantern aus Erbarmen vom Teufel bekommen hat, damit er nun im Dunkel wandern konnte; denn er wurde weder in den Himmel noch in die Hölle gelassen (hatte sogar den Teufel betrogen) und hängt deshalb auf ewig im Dunkel fest.

Die grimmigen Fratzen schnitzt man in die Kürbisse, die man aufstellt, um solche bösen Geister zu vertreiben.

Das gelingt aber nicht, weil Kinder klingeln kommen, die aussehen, wie viergeteilte Maffia-Gangster und sich auch so verhalten, indem sie dem Bewohner sagen, er müsse ihnen Süßes geben, sonst würde er Saures von ihnen kriegen.

Meine Antwort ist immer dieselbe. Ich ziehe eine Schusswaffe und fordere umgekehrt die Herausgabe ihrer bereits gesammelten Süßigkeiten. Dann sage ich "Verpisst euch jetzt, ihr Anfänger, sonst knall ich euch ab." - Das Verhalten kann man ebenfalls im Ami-TV sehen, deshalb verstehen die Kinder das.

Nee, mache ich natürlich nicht.

Ich sage, dass ich ihnen erst im nächsten Jahr zu Skt. Martin etwas geben würde, falls sie bis dahin keine Verbrecher mehr wären und ein Martinslied singen würden.

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Ute Ziemes, privat.utez.de,

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