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Dienstag, 29. Dezember 2015

Liste: Kalender

Hier verlinke ich Posts, in denen ich besondere Kalender-Tage, die jedes Jahr in Deutschland auftauchen, notiert habe und deren Bedeutung und Bräuche dazu geschrieben habe.

Die Liste der Feiertage und die Verhaltensregeln für Feiertage, Gedenktage und Stille Tage können je nach Bundesland unterschiedlich sein. Jedes Bundesland hat dazu sein eigenes "Feiertagsgesetz". Das Feiertagsgesetz, das für sein eigenes oder das Bundesland gilt, in das man reist, findet man unter den Suchergebnissen der folgenden Suche: www.google.de/search?q=feiertagsgesetz. Beispiel: Feiertagsgesetz für Nordrhein Westfalen. Für manche besonderen Tage kann auch die jeweilige Gemeinde Regeln festlegen.

In der folgenden Liste führt ein Link mit orangem Hintergrund zu einem Post, der von einem Tag handelt, der in allen Bundesländern ein gesetzlicher Feiertag oder Gedenktag ist, ein Link mit fliederfarbenem Hntergrund führt zu einem Post, der von einem Tag handelt, der nur in bestimmten Bundesländern oder Gemeinden ein gesetzlicher Feiertag oder Gedenktag ist. Nicht farblich markierte Links können zu Posts führen, die von Tagen handeln, die ebenfalls gesetzlich geschützt sind, indem sie z.B. ab oder bis zu einer bestimmten Uhrzeit als "Stille Tage" gelten oder an denen das zugehörige Fest auf irgendeine sonstige Weise geschützt wird.

Vorwort


  • Warum ich den Kalender geschrieben habe
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Januar



Februar/März


  • Die 6 Tage vor der Fastenzeit - Karneval
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  • 46ster Tag vor Ostern - Erster Tag der Fastenzeit - Aschermittwoch
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März/April


  • Die Woche vor Ostern - Karwoche
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  • Freitag vor Ostern - Karfreitag
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  • Tag vor Ostern - Letzter Tag der Fastenzeit - Karsamstag
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  • Erster Sonntag nach erstem Vollmond im Frühling - Ostersonntag
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  • Der Tag nach Ostersonntag - Ostermontag
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  • Letzter Sonntag im März 02:00 - Beginn der Sommerzeit
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  • März oder April - Jüdisches Befreiungsfest - Pessach
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  • 30.04. - Walpurgisnacht - Tanz in den Mai
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Mai/Juni


  • 01.05. - Erster Mai
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  • 39 Tage nach Ostersonntag - Christi Himmelfahrt
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  • 49 Tage nach Ostersonntag - Pfingstsonntag
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  • Der Tag nach Pfingstsonntag - Pfingstmontag
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  • Donnerstag zweiter Woche nach Pfingsten - Fronleichnam
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  • 50 Tage nach Pessach - Jüdisches Wochenfest - Schawuot
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  • 21.06. - Sommeranfang
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Juli


  • Erster Sonntag im Juli - CSD in Köln
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August


  • 15.08. - Mariä Himmelfahrt
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September/Oktober


  • September oder Oktober - Jüdisches Neujahrsfest - Rosch ha-Schana
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  • Zehn Tage nach Rosch ha Schana - Jüdischer Versöhnungstag - Jom Kippur
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  • Fünf Tage nach Jom Kippur - Jüdisches Laubhüttenfest - Sukkot
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  • 03.10. Tag der Deutschen Einheit
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  • Letzter Sonntag im Oktober 03:00 - Beginn der Winterzeit
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  • 31.10. Reformationstag
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  • 31.10. Halloween
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November/Dezember


  • 01.11. Allerheiligen
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  • 11.11. 11:11 - Beginn der Karnevalssession
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  • 11.11. Martinstag
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  • Vorletzter Sonntag vor erstem Advent - Volkstrauertag
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  • Mittwoch vor dem 23.11. - Buß- und Bettag
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  • Letzter Sonntag vor erstem Advent - Totensonntag
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  • Die Wochen vor dem 25.12. - Advent
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  • 06.12. Nikolaustag
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  • 21./22.12. - Winteranfang
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  • 24.12. Heiligabend
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  • 25.12. Erster Weihnachtstag
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  • 26.12. Zweiter Weihnachtstag
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  • 31.12. Silvester
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Ute Ziemes, privat.utez.de

Warum ich den Kalender geschrieben habe

Mit entsprechenden Recherchen hatte ich begonnen, weil ich an manchen Terminen Verwirrung empfunden habe. Die Feiertage mit wechselndem Datum haben mich schon immer irritiert. Im Laufe meines Lebens sind aber auch Feiertage verschwunden und neue hinzu gekommen. Außerdem gab es plötzlich den Weihnachtsmann und der Nikolaus sah genauso aus wie er und ich hörte Kinder andere Martinslieder singen, als ich sie kannte, und irgendwann klingelten Kinder und drohten mir mit schlimmen Folgen, wenn ich ihnen keine Süßigkeiten geben würde. - Es war also Zeit, mein Wissen zu vertiefen und zu aktualisieren.

Erinnerungen, die in mir aufsteigen, kann ich durch die Kalenderrecherchen besser verstehen und sicherer einordnen. Beispiel: Das Lesen über das Christkind, machte die Erinnerungen an die Bescherungen in meiner frühen Kindheit klarer.

Dass es gesetzliche Verhaltensregeln für Feiertage, Gedenktage und Stille Tage gibt, habe ich im Zusammenhang mit einer Arbeitsstelle bereits in der Vergangenheit recherchieren müssen, weil ich damals Räume für Veranstaltungen vermietete und Veranstaltungen geplant habe.

Ute Ziemes, privat.utez.de,

01.01. Neujahr

Gesetzlicher Feiertag in allen Bundesländern.

Der erste Januar ist der erste Tag unseres Kalenderjahres.

Link:


Ute Ziemes, privat.utez.de,

06.01. Heilige Drei Könige

Gesetzlicher Feiertag in Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen-Anhalt. https://www.google.de/search?q=feiertagsgesetz

Andere Namen: Heiligedreikönigstag, Dreikönigsfest, Dreikönigstag, Erscheinung des Herrn

Der Tag bezieht sich auf die Magier (Sterndeuter, Weise aus dem Morgenland), die zur Geburtszeit Jesu, dessen Geburtsort gesucht und gefunden haben sollen. Man hat eine symbolische Geschichte geschrieben, nach der es drei gewesen wären, mit Namen Caspar, Melchior und Balthasar. Evangelische Christen erwähnen sie an dem Tag nur, katholische Christen bitten an dem Tag um ihren Segen für das angefangene Jahr.

Was mit der "Erscheinung des Herrn" gemeint ist, habe ich nicht verstanden. Vielleicht kennen Sie sich aus oder haben beim Lesen mehr Glück.

Das Datum ist offenbar schon länger als die Kirchengeschichte von Interesse und wurde für die Verehrung der Heiligen Drei Könige nur genutzt.

Brauch:

  • Drei kirchlicherseits beauftragte Kinder gehen sammeln und segnen das Haus des Spenders.

Links:


Ute Ziemes, privat.utez.de,

Die 6 Tage vor der Fastenzeit - Karneval

Für das heitere, genussfette Treiben in den sechs Tagen vor der vorösterlichen Fasten- und Bußzeit, gibt es verschiedene Begriffe. Alle beziehen sich auf die unmittelbar bevorstehende Fastenzeit.
  1. Fastnacht bzw. Fasnacht meint ursprünglich die Nacht vor Beginn der Fastenzeit und meint heute die gesamten sechs Tage davor. Die im nördlichen Rheinland bis zum Niederrhein mundartliche Form davon ist Fastelovend, Fasteleer.
  2. Fasching kommt vermutlich vom Wort "Fastenschank", dem letzten Aussschank alkoholischer Getränke vor der Fastenzeit.
  3. Karneval kommt vermutlich vom mittellateinischen "carne vale", was "Fleisch, lebe wohl!" heißt und auf den nahenden Fleischverzicht während der Fastenzeit hinweist.
Es wird in der Zeit nicht nur getrunken und gegessen, weil man es später nicht mehr darf, sondern auch, um zu verbrauchen, was sonst wegen des Fastens verderben würde. Fette Krapfen gibt es üblicherweise zu Karneval, weil ehemals dann das Fett weg musste.

Das besondere Interesse an ausgelassenem Frohsinn dürfte wohl daher rühren, dass die Fastenzeit auch eine Bußzeit ist und es demnächst für längere Zeit sehr ernst werden wird.

Auch die einzelnen Tage haben je nach Region andere Namen. Nur der Rosenmontag ist, glaube ich überall gleich. Ich habe hier die niederrheinischen Namen der Tage gewählt.

Die einzelnen Tage:

  1. Altweiber(-Donnerstag) (Weiberfastnacht)
  2. Karnevals-Freitag
  3. Nelkensamstag
  4. Tulpensonntag
  5. Rosenmontag
  6. Veilchendienstag (Fastnacht)

Hinweis:

Mehrtägige Feiern zwischen Neujahr und Frühling gab es jedoch schon vor Kirche und Fastenzeit. Einzelne Elemente des Karnevals können also älterer Herkunft sein.

Links:


Ute Ziemes, privat.utez.de,

Sonntag, 27. Dezember 2015

46ster Tag vor Ostern - Erster Tag der Fastenzeit - Aschermittwoch

Aschermittwoch ist der erste Tag einer 46-tägigen christlichen Fastenzeit bei der es nicht nur um Mäßigung bzgl. Speis, Trank und Drogen geht, sondern auch um Einkehr, um sein Tun zu reflektieren und seinen Geist auf Gott zu richten. Damit bereiten sich Christen auf Ostern vor.

Regeln für das körperliche Fasten gibt es nur von der katholischen Kirche. Ausgenommen vom Fasten sind darin die Sonntage, weshalb die Kirche nur von einer 40-tägigen Fastenzeit spricht. (46 Tage ab Aschermittwoch minus 6 Sonntagen.)

Seit meiner Kindheit habe ich mich immer über das Wort "Sonntagsbraten" gewundert und mich gefragt, was das für ein Braten sein soll. Jetzt weiß ich, dass das Wort einfach nur einen Braten bezeichnet, den gut situierte, kräftig fleischessende Katholiken sich in der Fastenzeit nach werktäglichem Fleischverzicht an Sonntagen machen.

Links:


Ute Ziemes, privat.utez.de,

Die Woche vor Ostern - Karwoche

Die "Karwoche" beinhaltet den Leidensweg Jesu. Sie ist deshalb eine "Trauerwoche" und "Stille Woche" für Christen. Sie ist die letzte Woche der Fastenzeit.

Die einzelnen Tage der Woche:

  • Palmsonntag
    Einzug Jesu in Jerusalem
  • Karmontag
    Jesus vertreibt die Händler und Geldwechsler aus dem Tempel
  • Kardienstag
    Jesus lehrt im Tempel
  • Karmittwoch
    Judas kommt mit den Priestern überein, Jesus gegen Gold zu verraten
  • Gründonnerstag
    Abendmal Jesu mit den zwölf Aposteln; Judas verrät Jesus; Jesu Verhaftung
  • Karfreitag
    Kreuzigung Jesu
    Gesetzlicher stiller Feiertag in allen Bundesländern
  • Karsamstag
    Grabesruhe Jesu

Links:


Hinweis:

Wird die Woche "Heilige Woche" genannt, wurde Ostern noch dazu gezählt.

Ute Ziemes, privat.utez.de,

Freitag vor Ostern - Karfreitag

Gesetzlicher Feiertag in allen Bundesländern.
Er ist außerdem ein Stiller Tag.

Christen gedenken an Karfreitag des Kreuzestodes Christi.

Links:


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Tag vor Ostern - Letzter Tag der Fastenzeit - Karsamstag

In der Nacht zu Ostern endet die vorösterliche Fasten- und Bußzeit.

Ute Ziemes, privat.utez.de,

Erster Sonntag nach erstem Vollmond im Frühling - Ostersonntag

Weil sich nicht unser Kalender, aber die Einbettung des Osterfestes nach dem Lauf des Mondes richtet, findet das Osterfest nicht immer am gleichen Tag unseres Kalenders statt, sondern irgendwann zwischen dem 22.03. und 25.04..

Der Ostersonntag ist nur in Brandenburg ausdrücklich ein gesetzlicher Feiertag.

Religiöse Feiertage, die immer auf einem Sonntag liegen, müssen nicht als Feiertage gelistet werden, sofern im Feiertagsgesetz des Landes auch nicht gelistete religiöse Feiertage über den Sonntagsschutz hinaus geschützt werden.

Auch Arbeitnehmer, die sonntags arbeiten und eine Arbeit ausführen, die zu sonntäglich geschützten Zeiten ausgeführt werden darf, müssen eine Chance haben, sich für den Gottesdienst freinehmen zu können, z.B. indem sie im Vorfeld ihren Arbeitgeber bitten, einen anderen Arbeitnehmer für die Zeit des Gottesdienstes (oder den Tag) einzusetzen. Wenn der Feiertag als solcher gelistet ist, ist das sicherlich leichter zu kommunizieren und ein Arbeitgeber wird sofort sehen, dass er es ermöglichen muss, sofern es irgendwie geht.

In diesem Sinne hat Brandenburg das, meines Erachtens, am klarsten für den Ostersonntag geregelt.

Ostern ist das Fest der Auferstehung Jesu Christi. Es ist das wichtigste Fest der Christen.

Brauch:

Das Osterei ist für Christen ein Symbol für "Auferstehung".
  • Mit Ostereiern wird dekoriert, Ostereier werden zum Verzehr angeboten und versteckte Ostereier werden von Kindern gesucht und gefunden. Es kann sich um gefärbte oder bemalte gekochte Hühnereier, Zucker- oder Schokoladeneier handeln oder um Geschenke in einer Verpackung in Eierform.
  • Dass der Osterhase die Eier bringen und verstecken würde, ist eine der Erfindungen, um die versteckten Ostereier in eine kindgerechte Geschichte einzubauen. Bevor sich der Osterhase durchsetzte, galt in bestimmten Regionen der Kukuck, der Osterfuchs, der Storch oder Hahn als Ostereier-Hinterleger. Schätzungsweise hat die Schokohasen-Industrie den letzten Ausschlag zugunsten der Osterhasen-Geschichte gegeben.

Links:


Ute Ziemes, privat.utez.de,

Der Tag nach Ostersonntag - Ostermontag

Gesetzlicher Feiertag in allen Bundesländern.

Der Ostermontag ist der zweite Tag des christlichen Osterfestes.

Links:


Ute Ziemes, privat.utez.de,

Samstag, 26. Dezember 2015

Letzter Sonntag im März 02:00 - Beginn der Sommerzeit

Uhrzeit wird eine Stunde vor gestellt

Ute Ziemes, privat.utez.de,

März oder April - Jüdisches Befreiungsfest - Pessach

Beim jüdischen Fest "Pessach" geht es um die Erinnerung an die Befreiung der Israeliten aus ägyptischer Sklaverei. Das Fest findet im März oder April statt und dauert 7 Tage. Die Vorbereitungen darauf beginnen schon einen Tag zuvor.

Wann genau es im aktuellen und nächsten Jahr stattfindet und wie es gefeiert wird, kann man bei Wikipedia nachsehen.

Das Fest ist mindestens in Bayern gesetzlich geschützt. An den ersten beiden und letzten beiden Tagen des Festes sind in der Nähe von jüdischen Gottesdiensten vermeidbarer Lärm und Versammlungen verboten. Bekenntniszugehörige Arbeitnehmer dürfen außerdem der Arbeit fernbleiben, falls sie eine Arbeit ausführen, die an sonst üblichen gesetzlichen Feiertagen verboten wäre. Mehr als ein Lohnausfall darf ihnen daraus nicht erwachsen.

Links


Ute Ziemes, privat.utez.de,

30.04. - Walpurgisnacht - Tanz in den Mai

Bekannt ist die Nacht vom 30.04. auf den 01.05. unter dem Namen "Walpurgisnacht". Der Name geht auf eine Frau namens Walburga zurück, die in vermögender Familie geboren war, mit 10 verwaiste, aber in einer gehobenen Schule unterkam, Benediktinerin und Äbtissin war und schließlich ein Männerkloster, ein Frauenkloster und eine wichtige Missionsstation leitete, weshalb sie eine der bedeutendsten Frauen des christlichen Europas war. Rund 90 Jahre nach ihrem Tod, an einem 30.4., wurde sie heilig gesprochen. Später haben Adelige ihre Verehrung forciert, weil ihnen eine Heilige aus ihren Kreisen recht war.

Die Riten, die mit der Nacht verknüpft sind, haben jedoch keinen Zusammenhang mit Walburga. Sie sind älter und haben im Wesentlichen mit dem Frühling und Fruchtbarkeit zu tun.

Brauch:


  • Man singt und tanzt in den 01.05. hinein.
  • Im Rheinland z.B. befestigen junge Männer in der Nacht zum 01. Mai am Haus der Angebeteten einen Teil eines Birken-Baums, der mit buntem Krepppapier geschmückt wird und mit einem Herz auf dem der Name der Angebeteten steht und eventuell ein Zuneigungsspruch. Freunde helfen beim Beschaffen und Anbringen. Der Baum bleibt 1 Monat dort und wird dann von den selben Leuten wieder entfernt. In Schaltjahren wird das umgekehrt gemacht, junge Frauen setzen ihren angebeteten Männern einen Maibaum.

Links:



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01.05. - Erster Mai

Gesetzlicher Feiertag in allen Bundesländern

Alternative Namen: Maifeiertag, Tag der Arbeit, Tag der Arbeiterbewegung, Internationaler Kampftag der Arbeiterklasse

In NRW heißt der Tag: "Tag des Bekenntnisses zu Freiheit und Frieden, sozialer Gerechtigkeit, Völkerversöhnung und Menschenwürde"

Seit 2001 ist an dem Termin außerdem der internationale EuroMayDay, an dem in vielen europäischen Städten bei MayDayParaden auf Prekarisierung in Arbeit und Leben aufmerksam gemacht wird.

Brauch:


Demonstrationen und Kundgebungen zu den genannten Motti

Link:


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39 Tage nach Ostersonntag - Christi Himmelfahrt

Gesetzlicher Feiertag in allen Bundesländern

Christen feiern die "Rückkehr Jesu Christi als Sohn Gottes zu seinem Vater in den Himmel".


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49 Tage nach Ostersonntag - Pfingstsonntag

Der Pfingstsonntag ist nur in Brandenburg ausdrücklich ein gesetzlicher Feiertag.

Religiöse Feiertage, die immer auf einem Sonntag liegen, müssen nicht als Feiertage gelistet werden, sofern im Feiertagsgesetz des Landes auch nicht gelistete religiöse Feiertage über den Sonntagsschutz hinaus geschützt werden.

Auch Arbeitnehmer, die sonntags arbeiten und eine Arbeit ausführen, die zu sonntäglich geschützten Zeiten ausgeführt werden darf, müssen eine Chance haben, sich für den Gottesdienst freinehmen zu können, z.B. indem sie im Vorfeld ihren Arbeitgeber bitten, einen anderen Arbeitnehmer für die Zeit des Gottesdienstes (oder den Tag) einzusetzen. Wenn der Feiertag als solcher gelistet ist, ist das sicherlich leichter zu kommunizieren und ein Arbeitgeber wird sofort sehen, dass er es ermöglichen muss, sofern es irgendwie geht.

In diesem Sinne hat Brandenburg das, meines Erachtens, am klarsten für den Pfingstsonntag geregelt.

49 Tage nach Ostersonntag, also irgendwo zwischen dem 10.05. und dem 13.06. beginnt das Pfingstfest, das aus dem Pfingstsonntag und dem Pfingstmontag besteht. Pfingsten feiern Christen das Entsenden des "Heiligen Geistes" und die Gründung der Kirche.


Ute Ziemes, privat.utez.de,

Der Tag nach Pfingstsonntag - Pfingstmontag

Der Pfingstmontag ist in allen Bundesländern ein Feiertag.

Der Pfingstmontag ist der zweite Tag des zweitätigen Pfingstfestes.

Links:


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Donnerstag zweiter Woche nach Pfingsten - Fronleichnam

Gesetzlicher Feiertag in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland sowie in manchen Gemeinden von Sachsen und Sachsen-Anhalt. https://www.google.de/search?q=feiertagsgesetz

An dem sechzigsten Tag nach dem Ostersonntag, also an dem Donnerstag der zweiten Woche nach Pfingsten ist Fronleichnam. An dem Tag feiern die katholischen Christen die leibliche Gegenwart Christi.

Brauch:


Die katholische Kirche feiert das gemeinsame Abendmahl an diesem Tag ganz besonders pompös und möglicherweise in Verbindung mit einer Prozession.

Links:


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50 Tage nach Pessach - Jüdisches Wochenfest - Schawuot

Das jüdische Fest "Schawuot" findet 50 Tage nach dem Pessachfest statt. Es ist sowohl ein Erntedankfest als auch die Erinnerung an den zweiten Erhalt der Zehn Gebote.

Wann genau es im aktuellen und nächsten Jahr stattfindet und wie es gefeiert wird, kann man bei Wikipedia nachlesen.

Das Fest ist mindestens in Bayern gesetzlich wie folgt geschützt: In der Nähe von jüdischen Gottesdiensten sind vermeidbarer Lärm und Versammlungen verboten. Bekenntniszugehörige Arbeitnehmer dürfen außerdem der Arbeit fernbleiben, falls sie eine Arbeit ausführen, die an sonst üblichen gesetzlichen Feiertagen verboten wäre. Mehr als ein Lohnausfall darf ihnen daraus nicht erwachsen.

Links


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